Das Kreuz vom Monte Generoso

 
„Der Mensch ist in meinem Leben als Goldschmiede-Handwerker immer im Mittelpunkt gewesen und so sind schon sehr früh meine kleinen Figuren in Gold entstanden.Ich wollte mit ihnen gemeinsam meine Gegenwart und Zukunft,aber vor allem meine Lebenserfahrung dokumentieren. Dank vielen lieben Mitmenschen habe ich ein Leben wie im Märchen erlebt und so wünsche ich,dass mein nächstes Märchen „ Der studierte Idiot“ welcher mein Leben erzählt mit dem gleichnamige Theater dort aufgeführt wird wo der Idiot ausgestellt ist, nämlich im

 
 
 
 

Staatsmuseum für Theater und Musik St.Petersburg

 
 
Als damals unter der Leitung von meinem langjährigen Freund Dr. Bernhard Lauer,dem Direktor des Brüder Grimm-Museums in Kassel das Märchenbuch „Die goldenen Gnomen vom Monte Generoso“ in fünf Sprachen veröffentlicht wurden,begannen meine kleinen goldenen Gnomen immer mehr das öffentliche Interesse meiner Mitmenschen zu wecken.

 
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Als ich im Jahre 2014 von Madeleine Lüthi,Theologin und vorheriger Scheizerkonsul von St.Petersburg die Nachricht erhielt,dass das Museum füt Theater und Musik der Stadt St.Petersburg mich zum Schweizerjuwelier und Filosophen des 20igsten Jahrhunderts bestimmt hat und man mir zu Ehren einen eigenen Saal als Dauerausstellung zur Verfügung stellen wird haben meine Frau Maddalena und ich beschlossen meine Werke für immer nach St.Petersburg zu bringen. Natürlich habe ich nie vergessen,dass ohne das fachliche Wissen von Maddalena meine Werke nie jenen grossen Wert erhalten hätten. Wir wussten aber auch das dieses Abenteuer einen sehr interessanten geschichtlichen Hintergrund haben würde.
 
Seit der Gründung von St.Petersburg im Jahre 1703 durch den russischen Zaren,Peter dem Grossen, spielten auch Schweizer Architekten und Juweliere eine wichtige Rolle. So wissen wir,dass der Tessiner-Architekt Domenico Trezzini aus Astano und der Goldschmiedemeister Birbaum,damals Atelierchef der Firma Faberger wichtige und begehrte Persönlichkeiten der Zarenfamilie waren.
 
 
 

Staatsmuseum für Theater und Musik St.Petersburg 10 Dezember 2014

 

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Am 10.DEZEMBER 2014 wurde der weisse Saal des Museums zu den Feierlichkeiten der 200 jährigen diplomatischen Beziehungen zwischen der Schweiz und Russland feierlich eröffnet.
 
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Erinnerungstafel am eingang vom weissen Saal

 
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Das Kreuz vom Monte Generoso
46 Erzählungen aus dem Leben eines Schweizerjuweliers des 20 igsten Jahrhunderts.

 
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In Gold eingefasste Symbole in natürliche, vom Menschen nicht verfälschte Edelsteine,
gesucht und gefunden auf der weiten Welt.

 
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Das Kreuz besteht aus 12 Kuben: jeder dieser Kuben bedeutet einen Monat im Jahr. Total sind es 46 Fensterbilder und sie sind von 8 natürlichen Monatssteinen, welche in einen natürlichen Bergkristall eingefasst wurden umgeben.
Sie sind aus natürlichen Edelsteinen gesucht und gefunden auf der ganzen Welt. Auf jeder dieser Edelssteinplatten sind Symbole in Reingold eingelassen. Diese Symbole sind Erzählungen aus dem Leben von Willi Inauen und sind auf den Silberfassungen eingraviert worden.
 
 
 
 
 
 
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Die zwölf Bergbilder mit den goldenen Gnomen vom Monte Generoso

 
 
 
 
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Eines meiner Lebensbilder, ausgestellt im Schweizerkonsulat in Venedig, Biennale 1999

 
 
 

Mein Arbeitstisch und die Goldwalze

 

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Maddalena Inauen als Schneewittchen und Gemmologin und Willi Inauen
als Juwelier mit seinem studierten Idioten

 

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Die Sonntagstracht von Mendrisio

 
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Pressekonferenzen und Diskussionen am runden Tisch
St.Petersburg Dezember 2014

 

DER STUDIERTE IDIOT

 

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Meine nur 2,6 CM kleine Skulptur hat zur Freude vieler besonderes Interesse geweckt und so wurde ich immer wieder von den russischen Journalisten gefragt,
warum ich den studierten Idioten geschaffen habe und was er für mich bedeutet.

 

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Meine Antwort war:

„Das Kreuz vom Monte Generoso war mein erstes grosses Werk in meinem leben und der studierte Idiot ist das Letzte“

 

Die Theorie, welche man vor vierzig Jahren uns in Europa zu predigen begann, dass je mehr die Menschen studiert und gebildet sind,umso schneller wir uns dem Weltfrieden nähern werden,hat sich leider nicht bewahrheitet, im Gegenteil. In der Gesellschaft in der ich heute lebe glaubt Jeder alles besser zu wissen als der Andere,der es in Wahrheit tatsächlich besser weiss, und so ist der Respekt vor dem Andern verloren gegangen. Unsere Handwerkskultur wird immer mehr von studierten Idioten durch ihre Geldgier zerstört. Die Überheblichkeit der Amerikaner und uns Europäer hat mich bewogen den studierten Idioten zu gestalten, in der Hoffnung,dass unser Bildungssystem neu überdacht wird.
 
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Die hier abgebildete natürliche Acquamarinkugel ist eine der grössten und schönsten der Welt und wurde vom meinem Freund Bernhard Becker aus Idar-Oberstein geschliffen. Gewicht ca. 35’000 ct. Sie stellt unsere wertvolle Welt dar. Auf ihr liegt eine Geldmünze,das Symbol unserer Zeit.
Daneben hockt einsam der studierte Idiot und hofft mit seinem zu grossen Kopf und seinen verkrüppelten Händen auch einmal nach oben zu gelangen.

 
 
 

Autoritäten und Gäste

 
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Graf und Gräfin
für uns war ihre Anwesenheit eine besondere Ehre, denn die beiden
waren zur Eröffnung der Ausstellung aus Paris angereist

 
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Der Governer der Stadt St.Petersburg, Georgy Poltavchenko

 
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Natalia Ivanovna Metelitsa und Madeleine Luethi, in der Mitte
Ernst Steinmann, Schweizer Generalkonsul

 
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Meine wichtigsten Mitarbeiter in St.Petersburg